Vorschriften die für Aufsichten zu beachten sind.


Das Schießen ist nur auf behördlich genehmigten Schießständen mit den dafür zugelassenen
Waffen- und Munitionsarten gestattet.

Beim sportlichen Schießen in einem Schützenverein handelt es sich um das Schießen mit
erlaubnisfreien Waffen auf behördlich genehmigten Schießständen.

Nach dem Waffenrecht hat der Inhaber der Erlaubnis einer Schießstätte verantwortliche
Aufsichtspersonen zu benennen, sofern er nicht selbst die Aufsicht über das Schießen wahrnimmt.
Die Benutzer der Schießstätten haben die Anordnungen der verantwortlichen Aufsichtspersonen zu
befolgen.

Die Aufsichten müssen volljährig, zuverlässig und sachkundig sein.

Die Namen der Verantwortlichen (Schießleiter bzw. Aufsicht) müssen vor Beginn des Schießens
an sichtbarer Stelle durch Anschlag bekannt gemacht werden.

Erlaubnisfreie Waffen können auf behördlich genehmigten Schießständen benutzt werden. Weiter
können erlaubnisfreie Waffen auch privat benutzt werden. Hierbei darf das Geschoss das
eingefriedete Besitztum nicht verlassen können.

Bei erlaubnisfreien Waffen ist der Erwerb der Waffe nur vom Lebensalter her reglementiert. Ab 18
Jahren können erlaubnisfreie Waffen ohne Erlaubnis der Behörde erworben werden.

Bei minderjährigen Schützen sind die Alterserfordernisse nach dem Waffenrecht zu beachten.

Kindern unter zwölf Jahren darf das Schießen mit Schusswaffen in Schießstätten nicht gestattet
werden. Ausnahmegenehmigungen davon sind möglich (Beispiel 8-jährigen-Projekt des BSSB
zwischen 1995 und 1997).

Die verantwortlichen Aufsichtspersonen dürfen Kindern, die das zwölfte Lebensjahr vollendet
haben und noch nicht 14 Jahre alt sind, das Schießen mit Luftdruck-, Federdruck- und CO -
Waffen, Jugendlichen, die das 14. Lebensjahr vollendet haben und noch nicht 16 Jahre alt sind,
auch das Schießen mit sonstigen Schusswaffen gestatten, wenn der Sorgeberechtigte schriftlich sein
Einverständnis erklärt hat oder beim Schießen anwesend ist.

Die zuständige Behörde kann dem Erziehungsberechtigten für das Kind oder den Jugendlichen aus
besonderen Gründen Ausnahmen von dem Alterserfordernis bewilligen. Die schriftliche Erklärung
des Sorgeberechtigten muss vorliegen oder der Sorgeberechtigte muss anwesend sein. Die
verantwortlichen Aufsichtspersonen haben, solange die betreffenden Kinder oder Jugendlichen am
Schießen teilnehmen, die erforderlichen schriftlichen Einverständniserklärungen der
Sorgeberechtigten aufzubewahren und er zuständigen Behörde oder deren Beauftragten auf
Verlangen zur Prüfung auszuhändigen.

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